Rob Nelson, Head of Development bei Rockstar Games, hat in einem Interview mit TroisCouleurs den kreativen Prozess des Studios für den Beginn der Arbeit an Grand Theft Auto VI detailliert. Nelson erklärte, dass die Entwicklung damit beginnt, dass das Team die Kernpfeiler und grundlegenden Elemente festlegt, die das Projekt definieren werden.
Kingdom Come: Deliverance 2 Director Daniel Vávra äußerte öffentlich sein Desinteresse an Grand Theft Auto 6 und kritisierte die Protagonisten als nicht mitreißende Killer ohne narrativen Reiz. Er bemaßgelte insbesondere den kriminosen Gameplay-Loop und die Charaktermotivationen als mangelhaft an bedeutungsvoller Story-Substanz.
Rockstar Games hat besuchende Pressevertreter darüber informiert, dass Grand Theft Auto VI zum Launch keine Mikrotransaktionen oder generative KI enthalten wird. Co-Studioleiter Rob Nelson hat sich dem Bericht zufolge während eines Preview-Events im Hauptquartier von Rockstar North in Edinburgh direkt zu beiden Themen geäußert. Mehrere Berichte werten dies als Bestätigungen von Rockstar selbst, wobei ein Bericht sie als Behauptungen aus einer Podcast-Diskussion auf Basis von Studio-Besuchsberichten einstuft. Ein Medium äußerte Skepsis, dass Rockstar in GTA Online vollständig auf Live-Service-Monetarisierung verzichten wird, und verweist dabei auf die Historie des Publishers mit Shark Cards. Die Berichte sind sich nicht einig, ob ein Launch-Fenster im November genannt wurde.
Rockstar Games hat angegeben, dass Grand Theft Auto VI einen vorsichtigeren Ansatz bei der politischen Satire verfolgt als frühere Teile. Ein Entwickler erklärte, dass die Zielrichtung auf „sehr spezifische politische Themen oder Memes das Spiel datieren“ würde. Das Studio zielt auf breitere Gesellschaftskommentare ab, die während der langen Lebensdauer des Spiels relevant bleiben, anstatt flüchtige kulturelle Momente zu verfolgen. Ob dies eine bemerkenswerte Wendung für die Serie bedeutet, wird in einigen Berichten behauptet, aber nicht direkt von Rockstar bestätigt; die Äußerungen des Entwicklers konzentrierten sich auf kreative Zurückhaltung statt auf die Ankündigung einer grundlegenden Richtungsänderung.
Rockstar Games hat enthüllt, dass Grand Theft Auto VI ursprünglich im Development mit vier spielbaren Hauptcharakteren konzipiert wurde. Das Studio lehnte diesen Ansatz letztendlich ab, nachdem es zu dem Schluss kam, dass das Verteilen der Spieleraufmerksamkeit auf so viele Leads die emotionale Bindung an jeden einzelnen schwächen würde. Das finale Spiel entschied sich für zwei Protagonisten, ein kriminelles Paar namens Lucia und Jason, womit das Team stärkeren Fokus auf die Narrative und tiefere Charakterentwicklung ermöglicht sah.
Rockstars Rob Nelson sprach in einem exklusiven Interview über die Ambitionen des Studios für Grand Theft Auto VI und beschrieb den kommenden Titel als Weiterentwicklung jedes Aspekts der Franchise. Das Gespräch beleuchtete den Fokus des Entwicklers darauf, Grenzen zu überschreiten, anstatt auf vergangenen Erfolgen auszuruhen.
Ein frischer Preview von Grand Theft Auto VI enthüllt, dass Spieler zwei Protagonisten steuern werden, Jason und Lucia, die als romantisches Paar bestätigt sind. Spieler können nahtlos zwischen den beiden Charakteren wechseln, ohne Ladebildschirme, und sie gemeinsam oder unabhängig voneinander für unterschiedliche Spielerlebnisse steuern. Die Paar-Dynamik ist sowohl in die Erzählung als auch in die Open-World-Mechaniken integriert und stellt eine Weiterentwicklung des Drei-Charakter-Systems aus GTA V dar. Ein Bericht beschreibt den Preview als Leak vor einer geplanten Netflix-Erweiterung, während ein anderer die Details einem Dazed-Magazin-Interview mit Rockstar-Entwicklern zuschreibt; die genaue Quelle oder der Zeitpunkt des Footages ist über die Berichte hinweg nicht vollständig konsistent. Erweiterte Umweltdetails und reaktiveres NPC-Verhalten wurden ebenfalls gezeigt.
Rockstar veranstaltete eine private Preview-Veranstaltung, bei der Pressevertreter zusätzliche GTA 6-Inhalte jenseits des öffentlichen Extended-Look-Trailers sahen. Die Session umfasste hands-off-Demonstrationen und Möglichkeiten für Journalisten, Fragen zum kommenden Titel zu stellen.